Montag, 18. Juli 2016

Simrishamn Hafentag

Heutiges Programm: 1. allgemeine Lebensmittel und 2. Fisch einkaufen. Dafür haben wir zunächst den Netto-Markt in 400 Metern Entfernung angesteuert. Das Logo erinnert ein wenig an unseren Terrier, der allerdings an Bord mal wieder Wache schieben mußte.


Dann durfte Teddy aber mit zum großen Fischgeschäft, wo wir uns mit Lachsfilet, geräuchertem
Lachs und eingelegtem Sild eingedeckt haben.

Unterwegs gab es kostenloses Hundeeis.


Danach für uns mittags die Reste von den Speckpfannkuchen von gestern.

Nachmittags kamen unsere langjährigen lieben Freunde Maria und Herbert vorbei, die mit ihrem WoMo unterwegs sind und die ich jetzt schon 41 Jahre kenne. Wir hatten uns wie immer viel zu erzählen und haben in Erinnerungen geschwelgt.


Für morgen müssen wir die Dänemarkgastlandflagge raussuchen, da Bornholm unser Tagesziel für Dienstag ist.


Sonntag, 17. Juli 2016

Simrishamn

Der Westwind ermöglichte uns einen sogenannten Anlieger hoch am Wind 32 SM nach Simrishamn. 


Zu Beginn quälte eine üble Holperwelle von vorn und bremste die Fahrt. Dann verbesserten sich die Bedingungen. Die Sonne kam raus, der Wind drehte etwas zu unseren Gunsten und Björnö zeigte, was sie kann.

Hier im Hafen gab es dann noch genug Liegeplätze, allerdings nur an den von uns so „geliebten“ Bommen.

Heute ist Sonntag und der Fischladen hatte natürlich geschlossen. Im XXL-Hummerkorb war auch nichts mehr für uns drin.


Also müssen wir auf die Bordbestände zurückgreifen: Daher heute Speckpfannkuchen.

Morgen bleiben wir hier. Eventuell kommen Herbert und Maria mit dem Wohnmobil zu Besuch vorbei.

Im Örtchen zu bewundern: wunderschöne Stockrosen vor den alten Häuschen.




Samstag, 16. Juli 2016

Hanö 2. Hafentag


Trocknes, sonniges Wetter erlaubte es uns heute, unseren gestern abgebrochenen Inselspaziergang nachzuholen. Über Stock und vor allem 1000 bemooste Steine ging es 6 KM auf markierten Trampelpfaden quer durch die Märchenlandschaft dieser Insel. Man erwartet, auf Zwerge oder Elfen zu treffen. Aber es zeigten sich nur einzelne Damhirsche im Unterholz. Wir waren zwei Stunden unterwegs und haben dabei keine anderen Menschen getroffen. 




Der Urwald wird immer wieder durch nacheiszeitliche Geröllfelder unterbrochen.















Freitag, 15. Juli 2016

Hanö Hafentag

Heute weht es aus west mit 6 bis 7 Bft.. 


Der Hafen ist entsprechend voll geworden, wobei wir uns vormittags rechtzeitig in eine geschützte Ecke verkrochen haben.

Unser großer Inselrundgang mußte wegen Schauern verkürzt werden. Aber vorher es gab Kunst im öffentlichen Raum bzw. in der Landschaft und eigene Kunst zu bewundern sowie Hanökirschen am Wegesrand käuflich zu erwerben.









Am Leuchtturm, der heute seinen 110. Geburtstag feiert und daher mal nicht verschlossen war, 


fanden wir etwas Schutz vor dem Regen.

Heute Abend bleibt die Küche kalt, da haben wir im Hafenrestaurant einen Tisch reserviert.
Teddy hat Bordwache.



Donnerstag, 14. Juli 2016

(Insel) Hanö

Auf den Spuren von 2015. Die gleiche Strecke 51 SM Kristianopel – Hanö bei Flaute wie im letzten Jahr. Tiefgrauer Himmel im Südosten begleitete uns den ganzen Tag. Ein Sturmtief über Estland war dann auch die Ursache für eine Starkwindwarnung für die südöstliche Ostsee über den UKW-Seefunk mit 7 bis 8 Bft..

Jetzt sind wir hier, vom Sturm Gott sei Dank keine Spur. Der nach wie vor schwache Wind hat auf nordwest gedreht, so dass wir wohl heute Nacht etwas Schwell im Hafen bekommen. Wir liegen das erste Mal seit Mai an einem anderen Boot längsseits. Ungewohnt, aber nicht unbequem.

Beim ersten Inselspaziergang fühlten wir uns wie auf einer Safari in Südafrika. Damhirsche ohne Ende. Aber leider nicht so leicht, sie fotogen vor das Objektiv zu bekommen. Dafür altbekannte Motive von dieser wunderschönen Insel und einen tollen Sonnenuntergang.











Mittwoch, 13. Juli 2016

Kristianopel - immer wieder nett

Heute ist der 13., aber kein Freitag. Bislang ist alles gut gegangen ! Die Stimmung und die Versorgungslage sind gut. Die Technik funktioniert und auf die Wetterberichte ist - jedenfalls für den nächsten Tag - weitestgehend Verlass. www.SMHI.se ist mit seinem Kustväder, den Kustobservationer und dem Wolkenradar schon recht genau. Daneben lohnt es sich, 
http://www.dmi.dk/hav/udsigter/havprognoser/#baltic, windfinder.com und wetteronline.de anzuschauen. & dann haben wir ja noch unser kostenloses privates Wetter von
zyGrib (download bei zyGrib.org) 

Elche gibt’s wohl nur noch in der Touristeninformation. In freier Natur bislang: Fehlanzeige.
Dafür aber auffallend viele Hunde in Schweden, natürlich auch auf den Booten.


Inzwischen sind wir und viele andere mit uns 28 Seemeilen von Kalmar nach Kristianopel 


weitergezogen, wo uns vom freundlichen, engagierten Hafenmeister persönlich eine Heckboje zugewiesen wurde.


Wir befinden uns hier wieder auf geschichtsträchtigem Gebiet, über das wir allerdings bereits im Blog vom 16. Mai 2012 ausführlich berichtet haben, so dass ich es mir einfach machen kann.



 






Dienstag, 12. Juli 2016

2 Ruhetage in Kalmar

Gegenwind hält uns in Kalmar fest.


Langeweile kommt jedoch nicht auf. Auf unseren Erkundungsgängen fanden wir heute am Bahnhof das Unionsmonument aus dem Jahr 1997.

Ein Kunstwerk zur Erinnerung an den 600. Jahrestag der Kalmarer Union (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Schweden_in_der_Zeit_der_Kalmarer_Union ).

Das Denkmal stellt ein Skulpturenensemble aus Menschen des Mittelalters dar. Ganz hinten an der Wand prunken drei Vertreter der skandinavischen Länder Norwegen, Dänemark und Schweden. Im Zentrum ist die Unionskönigin Margarethe zu sehen, umgeben von einem Ring aus Sternen und mit drei Kronen in Kopfnähe. Links von ihr steht Erich von Pommern und rechts ein norwegischer Bischof. Die davor befindlichen Personen repräsentieren Beispiele mittelalterlicher Gewänder und Berufsgruppen.