Sonntag, 7. August 2016

Wir bleiben


Und zwar hier in Heiligenhafen, hier wo viele andere Urlaub machen. Es gibt hier alles, was das Herz begehrt: viel Strand,


Minigolf, Tretboote, Boutiquen, Döner und einen Binnensee, um den man herumlaufen kann.


Was dann auch die männlichen Besatzungsmitglieder getan haben. Gemütliche, kleine Pensionen haben wir nicht gefunden, die Alternative:


schien uns nicht wirklich lohnend, also haben wir die Björnö zum Hausboot erklärt und beim Hafenmeister verlängert, incl. Strom! Man gönnt sich ja sonst nix. Erst mal für 2 Tage, es könnten aber gut und gerne mehr werden. Hier schaukelt uns der Wind heute schon ganz gut und er soll mehr werden. Wäre aber kein Problem für uns, es gibt noch Einiges in der näheren Umgebung zu erkunden, es gibt hier Kunst,


die Einkaufsmöglichkeiten sind gut und wir haben auch schon mal im Internet die Liste der besten hiesigen Lokale angeklickt. Am besten, Ihr klickt uns in den nächsten Tagen auch an, denn seid Ihr dabei.

Bis dann!

Samstag, 6. August 2016

Ruhetag in Heiligenhafen

Und es wird wahrscheinlich nicht der einzige sein. Nein, der Wind heute war wirklich nicht der, den wir zum Weiterkommen brauchen. Und wir brauchen ja auch nicht weiter zu kommen, zumindest nicht kurzfristig. Auch wenn schon mal ein guter Freund per E-Mail unkt, dass er uns wohl am Sonntag abholen soll - bei unserem Tempo. Ach, dass ist übrigens mal ein schönes Stichwort. Wir hören momentan recht wenig von Euch, liebe Leser dieses blogs. Wir haben pro Tag mindestens 40 Seitenaufrufe, in Spitzen schon mal 80. Da wäre es doch schön, wenn Ihr uns alle mal ganz spontan eine Nachricht zukommen lasst. Wie geht es Euch, was treibt Ihr gerade und was gibt es Neues bei Euch und in unserer Heimat? Ich mach den post heute deshalb auch mal ganz kurz, damit Ihr Zeit für ein paar Zeilen an uns habt und sage auch schon mal Dankeschön, von Euch zu hören!
Nur eines sei noch berichtet: Teddy hat neue Freundinnen. Eine hier im Hafen, mit der er sich den Wassernapf teilt,


 und eine zweite direkt neben uns auf dem Schiff.


Möglicherweise bleibt die ihm ein paar Tage erhalten, denn das Wetter morgen taugt bestenfalls, um Bagenkop anzulaufen und das auch erst relativ spät. Aber dort hatten wir im letzen Jahr schon Schwierigkeiten, einen guten Liegeplatz zu finden, weil rappelvoll. Also warum morgen dort einen schlechten Liegeplatz gegen den guten hier eintauschen? Mal sehen, die endgültige Entscheidung fällen wir morgen früh. Und die könnt Ihr dann morgen Abend hier lesen.
Bis dann!

Freitag, 5. August 2016

Durch den Kleiderbügel nach Heiligenhafen

Die AIDAdiva hat gestern Abend Warnemünde verlassen, heuteMorgen ist die Costa Favolosa gekommen. Aber noch viel wichtiger: heute Morgen hat auch die Björnö Warnemünde adieu gesagt. Und zwar schon um 6h30. Es ist zurzeit nicht gerade unser Wetter um weiter heimwärts zu kommen, vorgestern waren wir noch davon ausgegangen eine ganze Woche in Warnemünde bleiben zu müssen. Wäre auch nicht weiter tragisch gewesen, wir haben ja Zeit. Dann hatten wir erwogen, heute wenigstens bis Kühlungsborn zu Motoren. Schließlich sehen wir die Chance, heute Vormittag bis hierher zu segeln. Deshalb der frühe Start, deshalb auch nicht direkt Kurs auf die Fehmarn-Brücke, sondern erst einmal dicht entlang der Küste, vorbei an Heiligendamm, wo BuR ihre Hochzeitsreise verbrachten, weiter entlang der Küste vor Kühlungsborn, immer schön hoch am Wind, und dann dem sich drehenden Wind folgend, der Schwenker nach rechts mit Ziel Ansteuerungstonne Fehmarnsund und Brücke.


Und tatsächlich, wie Faust auf Auge, bis zur Tonne reichte der Wind und passte die Richtung, dort dann Segel runter, Motor an und so ging es die letzten Meilen mit Motorkraft voran. Vorbei an der Halbinsel Graswarder und seinem Vogelschutzgebiet. Um 1900 bauten sich einige vermögende Mitglieder der Deutschen Badegesellschaft hier Strandvillen. Viele der zum Teil reetgedeckten Fachwerk- und Holzhäuser stehen unter Denkmalschutz.


Nach ein paar Flecken auf Sylt gilt der Graswarder heute als das teuerste aber auch infrastrukturschwächste Wohngebiet Schleswig-Holsteins. Falls einer von Euch Interesse hat, eines dieser Kleinode zu erwerben, ruft an, wir schauen dann mal nach, ob was zu verkaufen ist.
Die Marina hier


hat immerhin 1000 Liegeplätze an 13 Stegen. Wie man auf dem Bild deutlich sieht


war halbrechts hinten noch einer frei, den wir inzwischen eingenommen haben. Falls einer vorbeikommen will: Steg 11, Platz 41. Es gibt auch Kartoffelpuffer zur Begrüßung.
Da wir zeitig hier waren, hatten wir schon Zeit, uns ein wenig umzusehen und die Sonne, die sich endlich durch die Dunstschicht am Himmel durchgebrutzelt hatte, zu genießen.


Wir haben erste einmal für 2 Nächte bezahlt, mal sehen, wie es dann weiter geht.

Bis dann!

Donnerstag, 4. August 2016

Ruhetag in Warnemünde

Heute Morgen gibt es Brötchen in dieser wunderbaren Tüte.


Der Yachthafen gibt sich vom Feinsten. „Yachting & Spa, Geniessen im Wellnesshafen“ steht auf dem Hochglanzprospekt, der in der Anmeldung ausliegt. Und zu den Brötchen gibt es auch gleich noch das Hamburger Abendblatt, allerdings kostenpflichtig. Duschen 1 Euro, Wasser am Steg auch 1 Euro, Strom ist inklusive, Müll auch, aber bitte getrennt. Diverse  Hotels, dieser wunderbare Spielplatz,


der unseren Enkeln – dicke Grüße bei der Gelegenheit!!! - sicher gut gefallen hätte, etliche Bars, Shops, Restaurants und sogar „erstklassige Sanitärbereiche direkt an den holzbeplankten Stegen.“ Aber leider nur an Steg B und D. Und wo liegen wir? Richtig: an Steg C natürlich, irgendwie dumm gelaufen. An den Stegen nebenan wären zwar jede Menge freie Plätze gewesen, allerdings alle mit roten Schildern. Der gute Brauch, dass man bei Abwesenheit sein Schild auf grün dreht, um Gästen den Platz zu gönnen, kennt man wohl in diesem exklusiven Yachthafen noch nicht. Spricht sich ja wohl auch nur ganz langsam rum, bei 920 Liegeplätzen. Ja, es ist schön hier, aber ja, wir mögen’s lieber ein bisschen urtümlicher, einfacher, natürlicher.
Nach dem Frühstück machten sich dann BuR auf in den Ort/die Stadt (?) zum Einkaufen und Erkunden. Aber was ist denn Warnemünde eigentlich. Erst einmal ein Seeheilbad an der Mündung der Warnow. Sein 150m breiter Sandstand soll der breiteste der gesamten deutschen Ostseeküste sein. Dann Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen. Gestern waren 2 Kreuzfahrtschiffe hier, heute nur die AIDAdiva:


Entsprechend touristisch ist es auch am Cruise Center:


So gesehen, war es schon eine schlaue Entscheidung, dass die Stadt Rostock am 11. März 1323 das um 1200 entstandene Dorf Warnemünde erworben hat. Bis ins 20. Jahrhundert war dieses Küstendorf eine Exklave von Rostock und noch bis in das 18./19. Jahrhundert ein recht armes Fischerdorf, das von dem Reichtum der Hansestadt wenig profitierte. Heute ist es ein Vorort von Rostock und wenn man die Masse an Touristen hier sieht,


sicher eine wichtige Einnahmequelle für die Stadtkasse. Der Tourismus boomt hier allenthalben.


Und entsprechend groß ist wohl auch der Wettbewerb hier. Da muss man seine Speisekarte schon mal etwas aufwendiger gestalten, um sich von den Anderen abzuheben:


Verwundert hat uns diese Kirche, die sich einfach nur ev. Kirche Warnemünde nennt.


Nicht Marienkirche, St. Nikolai oder sonst wie. Und wie immer können wir nicht umhin, eine Kerze für unser Segelheil zu stiften.


Diesmal auf einem Kerzenhalter, der die Form eines Schiffsrumpfes hat. Und wie man sieht, waren wir nicht die Einzigen.
Morgen werden wir weiterziehen, die Wetterprognosen für die nächste Woche sind nicht die besten für uns, deshalb müssen wir jede Gelegenheit ausnutzen und Morgen ist so eine.

Bis dann!

Mittwoch, 3. August 2016

Zügig durchs Wasser, nicht übers Wasser


„Wo ist denn da der Unterschied?“ werdet Ihr fragen. Ganz einfach:


Wasser war heute nicht nur unter uns, sondern auch ganz viel in den Wolken über uns. Zu viel, um dort oben zu bleiben. Dabei fing alles so verheißungsvoll an, als uns heute Morgen der Wecker um 6h00 bei strahlendem Sonnenschein zum Aufstehen einlud. Aber der Wetterbericht hatte uns schon vorgewarnt. Ab 10h00 war Regen vorhergesagt, später sollte der Wind dann von Südost (gut!) auf Südwest (schlecht!) drehen und zunehmen (auch schlecht!). Also hatte unser Käpten, der Star unter den Wetterpropheten, quasi eine gelungene Mischung aus Claudia Kleinert und Jörg Kachelmann, für ein frühes Ablegen plädiert. Ergo waren um 6h30 die Leinen los und zuerst unter Motor, ab 7h00 unter Segel nahm die Björnö Fahrt auf und zwar eine gute. Bei halbem Wind den Darß entlang. Viertel vor Zehn kam der angesagte Regen, mal mehr, mal weniger, meistens mehr. Zuerst wurde Reinhardt nass, dann Peter:


Teddy machte sich so kurz wie nur irgend möglich und blieb so weitgehend trocken.


Ganz anders Brigitte, die machte sich lang, blieb aber seltsamerweise auch trocken.


So groß ist die Björnö ja eigentlich gar nicht, hat aber doch sehr unterschiedliche Klimazonen.
Und dann haben wir heute noch großes Glück gehabt. Als Peter am Ruder stand hat er den Kurs ein gutes Stück weiter unter Land verlagert. Einige Zeit später sahen wir dann, dass genau auf unserem alten Kurs ein 59m langes Polizeischiff lag. Man stelle sich mal vor, wir hätten das übersehen und wären voll dagegen gebrettert. Das wäre doch wirklich sehr peinlich gewesen. So ging aber alles gut und wir haben erst einmal eine Dose Bier aufgemacht und auf das Wohl der Wasserschutzpolizei getrunken.
Nach 47,2 Seemeilen und 7 Stunden waren wir dann wie geplant in Warnemünde, im Yachthafen Hohe Düne. 6,7 Knoten in Durchschnitt (An- und Ablegemanöver mitgerechnet)  erreichen wir nicht allzu oft. 8,6 in der Spitze auch nicht. Wir sind zufrieden. Und eine gute Internetverbindung gibt es in diesem Hafen auch noch. Was wollen wir mehr?
Inzwischen nimmt der Wind zu und da es morgen auch noch kräftig wehen soll, werden wir hier bleiben und wohl (oder übel?) vom Ausflug in Rostocks Stadtteil Warnemünde berichten.

Bis dann!

Unser post von gestern: Immer noch in der Gegend, in Barhöft

Da wir gestern kein Internet hatten, folgt hier unser post von gestern:

Barhöft, wo ist denn das? werden viele von Euch fragen. Hier die Antwort:


Es ist die Festlandsspitze nördlich von Stralsund. Nördlich gegenüber liegt der östliche Ausläufer vom Darß, „Der Bock“ genannt und nördöstlich gegenüber liegt der südliche Ausläufer der Insel Hiddensee, „Geller Haken“ genannt, ein Gebiet dass mal von Wasser überspült ist, dann aber auch mal wieder trocken fällt. Wir sind hier im ehemaligen


Und so bedrückend und traurig unsere jüngere Geschichte mit den Sperrgebieten in der ehemaligen DDR auch ist, so hat sie andererseits Areale geschaffen, in denen sich eine vom Menschen weitgehend unberührte Natur entwickeln konnte. Und Gott sei dank haben wir das in zahlreichen Nationalparks auch bewahren können. Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft heißt er hier und entsprechen eingeschränkt sind auch die Bewegungsmöglichkeiten für uns Wassersportler. Hier ist Natur und Ruhe angesagt. Der Hafen tut das seine dazu. Meine Frage an den Hafenmeister nach Internet und WLAN wird kurz und knapp mit: „gibt es hier nicht, hier ist Erholung!“ beantwortet.
Ein kleines Problem galt es heute Morgen noch in Stralsund zu meistern. Einer unserer beiden Wassertanks war leer und den wollten wir gern noch auffüllen. Nur gibt es in deutschen Marinas fast keine Wasserschläuche mehr. Die Auflagen für Trinkwasser sind inzwischen derart schwer realisierbar, dass es zwar noch Wasserhähne gibt, an denen Trinkwasserqualität garantiert wird, aber dann ist Schluss. Unser Wasserhahn heute Morgen war etwas zu weit weg für unseren eigenen Wasserschlauch. Beim Auschecken kam dann aber der Tipp vom Hafenmeister. Es gibt, so sagte er mir, immer mal wieder Segler, die ihren Wasserschlauch am Steg vergessen, meistens bei den Sanitärgebäuden. Und in der Tat, an dem Sanitärgebäude neben unserem Steg fand ich tatsächlich einen Wasserschlauch, was für ein Zufall! Mit vollen Wassertanks verließen wir 15 Minuten später als geplant Stralsund. Ein schöner Blick zurück auf die Stadt mit ihren Backsteinkirchen.


Blauer Himmel, aber auch etliche Wolken, entsprechend waren die Temperaturschwankungen. Nach eineinhalb Stunden kam unser Tagesziel in Sicht.



Wir hatten es - alternativ zu Vitte auf Hiddensee - ausgewählt, weil es der  ideale Absprung für unseren morgigen Tagestörn ist. Südliche bis südöstliche Winde sind angesagt und da können wir ein gutes Stück Richtung Westen vorankommen. Zuerst einmal an der Halbinsel Darß entlang und dann weiter nach Warnemünde. Mal sehen, ob es klappt. Und ob es dort mit dem Internet funktioniert.

Bis dann!

Montag, 1. August 2016

Mal wieder Stralsund

Ja, wir sind mal wieder hier in dieser wunderschönen Hansestadt, die auch als das Tor
zur Insel Rügen bezeichnet wird. Das erste Mal waren wir im Mai 1990 hier, damals noch mit der DDR-Flagge im Want, wie es sich eben gehört, wenn man in ein anderes Land bzw. fremdes Land segelt. Und fremd kam es uns schon in mancher Hinsicht vor, obwohl wir auf der anderen Seite auch feststellen konnten, dass man hier unsere (norddeutsche) Sprache spricht. Heute tummeln sich hier Schweden, Holländer, Polen, Dänen, Litauer und wohl noch manch andere, die wir noch gar nicht entdeckt haben. Heute ist es ein Stück Europa hier, und das ist gut so. Nur Engländer haben wir keine gesehen. Wer nicht will…
Aber erst einmal muss ich noch etwas zum gestrigen Tag ergänzen. Fast 2 Stunden habe ich im Büro des Hafenmeisters gekämpft  (nur dort gab es „etwas“ Internet), um unseren Post ins Netz zu stellen. Zwischenzeitlich auch schon mal in einer Version ganz ohne Bilder. Bei all der Plagerei ist mir ein Teil des blogs irgendwie durchgerutscht, den ich hier und heute unbedingt nachholen möchte. Gestern haben nämlich meine Eltern ihren 68. (!!!!!) Hochzeitstag feiern können, eine stolze Zahl und ein tolles Ereignis. Dazu nochmals die allerherzlichsten Glückwünsche von uns allen hier an Bord der Björnö.
Unser Tagestörn heute war eigentlich nicht der Rede wert. Nur ein Katzensprung von Gustow hier rüber, vorbei an der Volkswerft mit ihren imposanten Gebäuden,


und ihrer wechselvollen Geschichte in den letzte Jahren. Im März 2016 übernahm das malaysisch-chinesische Unternehmen Genting Hong Kong die Werft um hier zukünftig Kreuzfahrtschiffe und Kreuzfahrt-Binnenschiffe zu bauen. Hoffen wir, dass das Engagement diesmal etwas länger anhält.
12h20 öffnet sich für uns und viele andere die Ziegelgraben-Brücke.


Dabei kamen uns etliche Charterschiffe entgegen, deren Namen:


Grenzenlos, Schwerelos, Namenlos usw. irgendwie nicht zu dem passen wollten, was uns etliche Chartercrews an Hafenkino geboten hatten. Da hätte man die Schiffe doch lieber Ahnungslos, Talentlos, Trostlos oder Hoffnungslos nennen sollen.
In Greifswald hatten wir das Segelschulschiff Greif vermisst. Im ersten Moment hatten wir gedacht, es hier anzutreffen, aber


er war natürlich die (alte) Gorch Fock,


die hier in Stralsund ihren Heimathafen hat. Wie konnten wir das vergessen?
Wenn man eine Stadt schon einige Male besucht hat, dann stellt sich zuweilen schon mal eine gewisse Trägheit ein, nach dem Motto: „wollen wir denn überhaupt noch in die Stadt?“. Die –Frage hätten wir fast mit NEIN beantwortet, wenn uns nicht das Spülmittel ausgegangen wäre. Und das wäre schade gewesen. Schade um diese schwimmenden Fischbrötchen-Buden


Die nicht nur schön anzusehen sind, sondern die auch echt lecker Fischbrötchen können. Schade um das Rathaus mit seinem Schaugiebel,


ein im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtetes Gebäude, dessen Anfänge aus dem 13. Jahrhundert stammen. Das Gebäude am Alten Markt gilt als einer der bedeutendsten Profanbauten des Ostseeraums und als das Wahrzeichen der Hansestadt. Es liegt im Kerngebiet des von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Stadtgebietes des Kulturgutes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“.
Außergewöhnlich auch sein Innengang.


Ja, manchmal ist es gut, wenn das Spülmittel ausgeht. Wenn man sich an Dingen, die man schon einige Male gesehen hat, doch immer wieder neu erfreuen kann.
Gestern hatte ich an dieser Stelle erwähnt, wie schwer uns Männern hier an Bord der Björnö der Abschied von den Greifswalderinnen gefallen ist. Das ist, bei diesem Anblick der Strahlsunderinnen


aber inzwischen Geschichte.
Da fällt mir übrigens ein – Ihr kennt das sicher, man fährt in den Urlaub, ist schon auf der Autobahn und auf einmal kommt die Frage auf: haben wir überhaupt den Herd ausgeschaltet, den Wasserhahn der Geschirrspülmaschine zugedreht? – ja, da muss ich echt überlegen:


Könnte mal bitte einer bei uns vorbeifahren, nachschauen und uns bescheid geben?

Wie geht es weiter in den nächsten Tagen? Es wird schwierig, denn es ist überwiegend Westwind angesagt, also mal wieder genau von vorn. Eben typisch für diese Jahreszeit. Ich habe schon geunkt, wir sollten alle nach Stockholm ziehen, dann hätten wir im August für die Heimkehr den richtigen Wind. Und dann könnten wir im Sommer nach Schleswig segeln und uns endlich mal das Schloss und das Landesmuseum ansehen. Ist doch so, oder?
Also schau’n wir mal, wie wir in den nächsten Tagen vorankommen. Morgen erst mal nach mal Barhöft. Um 9h00 soll es losgehen, um ca. 11h00 wären wir dann da, gerade rechtzeitig zum Frühstück. Oh sagt Brigitte – ich hatte gerade vorher gefragt, ob ich morgen früh noch Räucherfisch mitbringen soll, wenn ich zum Hafenmeister gehe – da wäre es toll, wenn du Nordseekrabben mitbringen kannst. Ich sag Nordseekrabben? Hier ist Ostsee! Nordseekrabben kennen die hier wahrscheinlich gar nicht. Ist aber Brigitte egal, jetzt hab ich ein Problem.
Wie es ab Barhöft dann weiter geht müssen wir sehen. Wie sagte Peter so schön: Wenn wir Pech haben, liegen wir da ein paar Tage fest. Und wenn wir noch mehr Pech haben, ist es da nicht mal schön. Ja Leute, so geht segeln. Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr das habt!

Bis dann!